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Rückblick: Herbsttagung November 2016

 

Im Rahmen der Herbsttagung des EMT e.V. fand vom 18-20. November im Schulungszentrum Ritschweier das Seminar „Älter werden – mit dem Enneagramm unterwegs“ unter der Leitung von Herrn Dr. Marcel Sonderegger statt.

21 TeilnehmerInnen zwischen noch nicht 40 und noch nicht 80 Jahren hatten sich zu diesem Thema eingefunden, alle neun Enneagramm Typenmuster waren vertreten.

„Gibt es Rezept, wenn man älter wird, wie ist das denn, wenn man älter wird oder was mache ich denn, wenn…“

oder

„Wie schön, dass ich den…..oder die….vielleicht treffen kann, wir sind ja alle älter geworden….und ich habe ihn/sie schon länger nicht mehr gesehen….“

oder

„Vielleicht kann ich etwas von den anderen lernen, ich bin gerade in der Situation, dass meine Eltern ganz deutlich älter werden…“

So oder ähnlich könnten die Gedanken gewesen sein, die zu einer Anmeldung zum Seminar geführt haben.

Die Einstimmung der TeilnehmerInnen auf das Thema verlief ganz behutsam. Mit Nachdenken an und über ältere Menschen, die in den Sinn kommen, aus dem öffentlichen Leben also eher weiter entfernt, näher dran an uns im Bekanntenkreis und im Berufsalltag, noch näher im Freundeskreis und ganz nah in der Familie…….. wie sind diese älteren Menschen denn? Was gefällt uns an ihnen? Was gefällt uns nicht? Wie sind diese Menschen vielleicht ein Vorbild? Wie möchte man selbst eigentlich im Alter sein?

Der mündlichen Tradition folgend wurde das Thema weiter bei den Panels mit den TeilnehmerInnen und deren Typmustern vertieft. Die Panels der drei Zentren, (Herzzentrum, Kopfzentrum und Bauchzentrum) wurden jeweils eingestimmt mit repetitiven Fragen in Zweier-Gruppen.

Wer bis zu dem Zeitpunkt der repetitiven Frage vielleicht noch nicht „richtig“ angekommen war, jetzt war man angekommen und zwar mitten drin, im Seminar und mitten im eigenen Typ.

In den Panels mit den TeilnehmerInnen beleuchtete Herr Dr. Marcel Sonderegger sehr behutsam im Umgang die verschiedenen Enneagramm-Typen zum Thema „Älter werden“ mit vielen verschiedenen Facetten aus den Typmustern und den TeilnehmerInnen in ganz unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Am Ende der Befragung gab es immer auch die Möglichkeit zu Fragen aus dem Publikum. So konnten einige Aspekte noch weiter vertieft werden.

Eine Teilnehmerin meinte bei der Abschlussrunde am Sonntag: „Das Seminar war sehr gut rhythmisiert, nicht zu viel und nicht zu wenig, immer an den richtigen Stellen.“ Dem kann ich mich nur anschließen. Und genug Stoff zum Nachdenken über sich selbst und zum Mitnehmen in den Alltag gab es selbstverständlich auch.

Ob auch die Antworten auf die eigenen Fragen, die man vor dem Seminar hatte, dabei gewesen sind, das darf sich jeder der TeilnehmerInnen gerne selbst beantworten.

DANKE an den Verein als Veranstalter und natürlich an Herrn Dr. Marcel Sonderegger als Seminarleiter für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Heide Kruske – Enneagrammlehrerin

 

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Ich bin 1958 geboren, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Das Enneagramm habe ich (leider) erst im Juni 2013 kennen gelernt. 2015 habe ich die Zertifizierung zur Enneagrammlehrerin nach der mündlichen Tradition bei Arlene Moore und Jürgen Gündel absolviert. Inzwischen habe ich meine ersten eigenen Enneagramm Seminare und Vorträge gehalten und bin Gesellschafterin von Enneagramm-for-Life geworden. Ich trage das Typmuster 3.

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