Autor: EMT e.V.

Naikan und Enneagramm – Drei Fragen, die die Welt verändern

Mit großer Freude habe ich ein älteres Buch über Naikan entdeckt und dabei einige Überschneidungen mit dem Enneagramm entdeckt. Naikan ist eine weitgehend unbekannte Methode der Selbstbeobachtung aus Japan. In einem zen-ähnlichen Setting beschäftigt man sich einige Tage lang mit der Beobachtung der eigenen Erinnerungen. Dabei unterteilt man die Erinnerungen in einzelne Personen (Mutter, Vater…) und Zeiträume („im Alter von … bis“). Für die einzelnen Zeiträume und Personen stellt man sich nacheinander immer wieder die folgenden drei Fragen: „1. Was hat diese Person in dieser Zeit für mich getan? 2. Was habe ich in dieser Zeit für diese Person getan? 3. Welche Schwierigkeiten (oder welchen Kummer) habe ich dieser Person in dieser Zeit bereitet?“ (Bölter, S.14)

Neue Internetseite

Seit heute ist unsere neue Internetseite online. Die Neuerungen möchten wir hier kurz erläutern: unsere Seite ist nun responsive gestaltet, das heisst sie ist auf einem Smartphone jetzt genauso gut nutzbar wie auf einem Tablet oder einem herkömmlichen Desktop-Computer. Die Seite passt sich dabei vereinfacht gesagt der jeweiligen Bildschirmgröße automatisch an. Das war zuvor nicht der Fall. unser früheres Print-Magazin EnneaNews wurde bekanntermaßen eingestellt. Wir möchten künftig vergleichbare Beiträge wie in den EnneaNews auf unserer Internetseite veröffentlichen und registrierten („fremden“) Benutzern sowie registrierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit geben, diese Beiträge zu kommentieren oder zu diskutieren. wir veröffentlichen auf der Startseite diverse Termine rund um das Enneagramm – nicht nur Termine des EMT e.V.. Terminvorschläge gerne über das Kontaktformular einreichen. Alle unsere Neuigkeiten können jetzt per E-Mail abonniert werden (unten rechts). Neuigkeiten sowie die den EnneaNews vergleichbaren Beiträge werden nicht mehr gelöscht, sondern sind dauerhaft auf der Startseite bzw. im Archiv auffindbar. es gibt weiterhin vereinsinterne Inhalte im Mitgliederbereich, die nur Vereinsmitgliedern des EMT e.V. zur Verfügung stehen. Künftig benötigt hierfür jedes Vereinsmitglied einen eigenen Login. Die Registrierung …

EMT Fortbildung 19. / 20. November 2016

Marcel Sonderegger: Älterwerden – mit dem Enneagramm unterwegs Ende November wird Marcel Sonderegger mit den Teilnehmern an dem spannenden Thema Enneagramm und Älterwerden arbeiten. In seiner Kursbeschreibung schreibt er unter anderem: „Nach C. G. Jung gibt es in der zweiten Lebenshälfte kaum ein Thema, das nicht spiritueller Natur wäre.“ In der zweiten Lebenshälfte können wir, nach Marcel Sonderegger, unsere Energie vermehrt darauf verwenden, auch unsere schmerzhaften und ausgeschlossenen Aspekte zu integrieren.

Frühjahrstagung des EMT

Unter dem Titel „Haben wollen vs. Sein können: Blockaden in der spirituellen Entwicklung und der erlösende Umgang damit aus zenbuddhistischer und enneagrammatischer Perspektive“ fand vom 22. – 24. April 2016 die Frühjahrstagung des EMT statt. Das Buddhahaus in Siedelsbrunn (www.buddhasweg.eu) erwies sich für dieses Vorhaben als ein guter Ort. Gerade die zenbuddhistische Perspektive fand in diesem Haus einen sehr passenden Rahmen, um die Übungen und Reflexionen auch außerhalb des Kursgeschehens zu unterstützen. Jürgen Gündel, langjähriger Enneagrammlehrer und Therapeut und Ulrike Greenway, Wissenschaftlerin, Lehrerin und langjährige zenbuddhistische Praktizierende waren für dieses Vorhaben sehr geeignete Referenten, da sie nicht nur in ihrem eigenen ‚Metier‘ zu Hause waren, sondern auch mit der jeweils anderen Perspektive vertraut sind.

Zen und Enneagramm

Zeitgleich zum Workshop mit Jürgen und Ulrike las ich „Einfach Zen“ von Joko Beck. Mit großer Überraschung und Freude fand ich eine Passage zum Umgang mit Stress und Druck. Sie schreibt: „Wir haben verschiedene Strategien, mit denen wir auf Druck reagieren. Gurdjieff (…) nannte unse­re Strategie unseren ‚Hauptcharakterzug‘. Wir müssen herausfinden, was dieser Charakterzug ist, wie wir instinktiv auf Druck reagieren“ (Beck, S. 47).