Monate: Mai 2016

EMT Fortbildung 19. / 20. November 2016

Marcel Sonderegger: Älterwerden – mit dem Enneagramm unterwegs Ende November wird Marcel Sonderegger mit den Teilnehmern an dem spannenden Thema Enneagramm und Älterwerden arbeiten. In seiner Kursbeschreibung schreibt er unter anderem: „Nach C. G. Jung gibt es in der zweiten Lebenshälfte kaum ein Thema, das nicht spiritueller Natur wäre.“ In der zweiten Lebenshälfte können wir, nach Marcel Sonderegger, unsere Energie vermehrt darauf verwenden, auch unsere schmerzhaften und ausgeschlossenen Aspekte zu integrieren.

Frühjahrstagung des EMT

Unter dem Titel „Haben wollen vs. Sein können: Blockaden in der spirituellen Entwicklung und der erlösende Umgang damit aus zenbuddhistischer und enneagrammatischer Perspektive“ fand vom 22. – 24. April 2016 die Frühjahrstagung des EMT statt. Das Buddhahaus in Siedelsbrunn (www.buddhasweg.eu) erwies sich für dieses Vorhaben als ein guter Ort. Gerade die zenbuddhistische Perspektive fand in diesem Haus einen sehr passenden Rahmen, um die Übungen und Reflexionen auch außerhalb des Kursgeschehens zu unterstützen. Jürgen Gündel, langjähriger Enneagrammlehrer und Therapeut und Ulrike Greenway, Wissenschaftlerin, Lehrerin und langjährige zenbuddhistische Praktizierende waren für dieses Vorhaben sehr geeignete Referenten, da sie nicht nur in ihrem eigenen ‚Metier‘ zu Hause waren, sondern auch mit der jeweils anderen Perspektive vertraut sind.

Zen und Enneagramm

Zeitgleich zum Workshop mit Jürgen und Ulrike las ich „Einfach Zen“ von Joko Beck. Mit großer Überraschung und Freude fand ich eine Passage zum Umgang mit Stress und Druck. Sie schreibt: „Wir haben verschiedene Strategien, mit denen wir auf Druck reagieren. Gurdjieff (…) nannte unse­re Strategie unseren ‚Hauptcharakterzug‘. Wir müssen herausfinden, was dieser Charakterzug ist, wie wir instinktiv auf Druck reagieren“ (Beck, S. 47).